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Strom - Energie zum Leben

STROMBEDARF IN GAMMERTINGEN

Nicht nur die rd. 5.000 Einwohner in den Haushalten der Kernstadt von Gammertingen, sondern auch die Unternehmen für Verwaltung, Industrie, Handel, Dienstleistung und Gewerbe verbrauchen im Jahr rd. 20 Mio kw/h Strom. Daraus resultiert eine tägliche Höchstlast von rund 3.800 kW. Diese Leistung ist aber abhängig von Tageszeit, Witterung und Jahreszeit. So werden beispielsweise zur Mittagszeit an einem bewölkten Werktag im Winter bis zu 4.100 KW benötigt. Am Abend eines Sonntags in den Sommerferien dagegen kann die Nachfrage auf weniger als 3000 kW sinken.

DIE STROMVERTEILUNG

Damit Strom überall in Gammertingen zuverlässig zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht, betreibt die GEW GmbH ein rund 56 km langes Netz. Der weitaus größte Teil ist in der Erde verlegt, nur noch in einem Teilbereich besteht eine Freileitungsversorgung.

Bis der Strom zu den rd. 3000 Verbrauchsstellen gelangt, muss er mehrere Spannungsstufen durchlaufen. Die GEW GmbH wandelt den aus dem Umspannwerk Trochtelfingen gelieferten Strom in ihren Netzstationen von 20.000 Volt auf 230/400 Volt Niederspannung um. In dieser Form legt der Strom nun die letzten Meter zu den Kunden in Gammertingen zurück.

STROMERZEUGUNG

Die Zeiten, als in Gammertingen der erforderliche Strom aus der Lauchert nur durch Turbinen allein gewonnen werden konnte, sind zwar vorbei. Allerdings produziert die Turbine in der Stadtmühle heute noch eine jährliche Strommenge von rd. 125.000 kWh.

Daneben hat sich die GEW GmbH Strom aus der Wasserkraft des Rheins, das Produkt NaturEnergie, gesichert. Rund 1 Mio. kWh Strom steht damit den Kunden der GEW GmbH Jahr für Jahr zur Verfügung. Das Produkt erfreut sich hoher Beliebtheit, denn dieser Strom wird vom TÜV Nord zertifiziert und es ist somit gewährleistet, dass er aus reiner Wasserkraft hergestellt wird.

Derzeit prüft die GEW GmbH mit regionalen, kommunalen Geschäftspartnern die Entwicklung eines Windparks auf der Alb. Durch das neue Landesplanungsgesetz wurden die Gemeinden verpflichtet, ihre Flächennutzungspläne zu verändern und Gebiete für die Nutzung von Windkraftanlagen auszuweisen. Es besteht die klare Zielsetzung, dass von dieser Entwicklung insbesondere auch die betroffenen Bürger profitieren sollen. So ist beispielsweise die Möglichkeit einer Beteiligung der Bürger in Form eines „Windsparbriefes“ in der Vorbereitung, es wird zu einer deutlichen Verbesserung der Infrastruktur kommen, die Eigentümer der landwirtschaftlichen Flächen werden im Rahmen eines „Flächenpachtmodells“ profitieren und die Kommune wird aus den Pachteinnahmen und der Gewerbesteuer einen Vorteil erzielen. Darüber hinaus werden Unternehmen der Region aus dem Bau und der Betriebsführung eine nachhaltige Wertschöpfung erzielen.

Eine große Nachfrage erfahren nach wie vor die Fotovoltaikanlagen. Aktuell erzeugen die im Netzgebiet der GEW GmbH installierten Anlagen rund 2.684.804 kWh/a umweltfreundliche Energie von der Sonne.

 

UMWELTSCHONUNG DURCH KRAFT-WÄRME-KOPPLUNG

Verbrennungsmotoren treiben Generatoren an und erzeugen Elektrizität. Gleichzeitig wird die beim Betrieb des Motors anfallende Wärme über Wärmetauscher für Heizzwecke eingesetzt. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad dieser Maschinen von ca. 38 % bei ausschließlicher Stromerzeugung auf 85 % bis 90 % bei Kraft-Wärme Betrieb.

Die GEW GmbH berät und unterstützt Ihre Geschäftspartner bei der Verwirklichung solcher Anlagen. Nachdem erfolgreich BHKW-Anlagen im Gymnasium, im Hallenbad und in der Laucherttalschule installiert worden sind, projektieren wir derzeit Anlagen für das Bauprojekt „Wohnprojekt Mariaberg“ und für die Fernwärmeversorgung „Altes Oberamt Hohenzollernstraße“.

Den Rest unseres Energiebedarfes decken wir durch Zukauf an Produkten, die an der Energiebörse gehandelt werden.

Weitere interessante Informationen erhalten Sie unter unseren Punkten Privatkunden oder Geschäftskunden.